Montag, 30. Oktober 2017

[Rezension] Maybe Someday


Maybe Someday


Autor: Colleen Hoover
Klappbroschur: 12,95 €
eBook: 9,99 €
Seitenzahl: 432
Verlag: dtv
Mehr Infos: hier
  
Inhalt
Sydney feiert den schrecklichsten Geburtstag, den man sich vorstellen kann. Sie wird von den Menschen betrogen, sie sie am meisten liebt und wird quasi obdachlos. Sie bekommt bei dem attraktiven Gitarritsten Ridge unter. Die beiden beginnen zusammen Songtexte zu schreiben und kommen sich dabei näher als erwartet.

 Wie hat's mir gefallen
Colleen Hoover ist bekannt für große Gefühle und genau das ist auch der Mittelpunkt der Story. Sydneys Herz wurde schwer verletzt und sie zieht sich bei Ridge, dem Gitarristen von gegenüber, zurück. Die beiden kommunizieren auf eine ganz besondere Art und Weise: Ridge komponiert Lieder und Sydney schreibt die Texte dazu. Alles begann spontan und harmlos, doch schon bald müssen die beiden herausfinden, dass man sich gegen seine Gefühle nur schwer wehren kann.
 
Ich mochte das Buch und konnte kaum aufhören zu lesen. Das lag einerseits an den Charakteren, wenn auch gleich ich Ridge als wesentlich interessanter, runder und vielschichtiger empfand als Sydney, andererseits an dieser herzzerreißenden Liebesgeschichte. Ihr wisst: ich mag das ewige Hin und Her und das bekommt der Leser hier schön verpackt mit einer roten Schleife. Alles wirkt so ausweglos, so unmöglich.

Das Buch ist im Großen und Ganzen bewusst ruhig gehalten und unterstützt somit die Thematik, mit der sich Colleen Hoover dieses Mal befasst (nein, ich verrate nichts). Vor allem musikalische Leser werden sich hier sehr wohlfühlen, denn die englischen Musiktexte laden zum verweilen und ausprobieren ein. In meinem Kopf entstand oft eine Melodie. Ich bin selbst kein Gitarrenspieler, sondern Blasmusiker, dennoch hat es mich sehr in den Fingern, das Saxophon auszupacken, denn das hätte mit den teils melancholisch-sehnsüchtigen Texten sehr gut harmoniert. Sonderlich gut muss man auch kein Englisch sprechen, da die Texte sprachlich einfach gehalten sind, was ich teilweise etwas schade fand, aber für jüngere Leser sicher passender ist.
 
Einen halben Punkt musste ich dann doch für das vorhersehbare Ende abziehen, auch wenn ich mich darüber gefreut habe. Dennoch wäre etwas Überraschung schön gewesen. Alles in allem war es für mich ein rundum gelungenes und emotionales Buch, dass sich sehr schnell lesen ließ.

Aber nur weil ich es so empfand, muss es nicht bedeuten, dass euch das Buch gefällt. Nicole von Nicoles Bibliothek mochte "Maybe Someday" nicht ganz so sehr, dafür aber "Love and Confess" umso mehr, welches wiederum nicht so meins war.

Für Fans von
* "Hope Forever" von Colleen Hoover
* "Love and Confess" von Colleen Hoover
  
Fazit
Dieses Young-Adult-Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln können. Die bewusst ruhig gehaltene Handlung stellt die emotionale und scheinbar ausweglose Liebesgeschichte noch einmal mehr heraus. Ich bin verliebt!

Bewertung 4,5/5  

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