Samstag, 10. Juni 2017

[Rezension] In der Liebe ist die Hölle los


In der Liebe ist die Hölle los


Autor: Benne Schröder
Klappbroschur: 10,00 €
eBook: 8,99 €
Seitenzahl: 400
VerlagLyx
Weitere Infos: Hier





 
Inhalt

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr.






Wie hat's mir gefallen

Der Einstieg in den jugendlichen Fantasy-Krimi-Roman fällt wirklich leicht. Die Kapitel beginnen oft mit einleitenden Sätzen aus einem Handbuch für frisch Verstorbene, die dem noch unbedarftem Leser die Weltanschauung Stück für Stück erklärt. Was mich aber auf Dauer dann doch sehr nervte, waren Sätze á la "Eine repräsentative Studie hat ergeben, dass sich 99% aller Seelen...". Ich konnte es wirklich nicht mehr lesen! Da es aber weniger um dieses Nachschlagewerk, als um Catalea Morgenstern, die halbblütige Tochter des Teufels geht, war dies zu verschmerzen.
 
Catalea ist eine recht sympathische Protagonistin, auch wenn sie zu sehr stereotypisch herüberkommt. Die typisch scheinbar verstoßene Tochter, die rebelliert und sich den Badboy angelt und im Innern eigentlich doch Papi gerne hat und seine Nähe sucht. Timur ist auf den ersten Blick sehr interessant. Zurückgezogenener sexy Badboy - sowas liebe ich. Leider erfährt man fast nichts über ihn und dann gibt es schon eine Liebesgeschichte, bei der man sich fragt: Wissen die zwei mehr als man selbst? Mir kam es leider viel zu plötzlich und dadurch wirkte anfangs alles gestellt. Gegen Ende konnte ich mich dann doch an die schnelle Lovestory gewöhnen und hatte Spaß mit den Protas. Kurz gesagt: Wer hier wenig Tiefe erwartet, sondern sich plätschernd unterhalten will, ist bei den Protagonisten dieses Buches gut aufgehoben.

  
Zur Handlung will ich gar nicht so viel verraten. Es ist ein Mix aus Kriminalfall und übernatürlichem Jugendroman mit Lovestory. Der Genremix ist gar nicht mal so schlecht, dennoch gibt es in dem Buch einige Länge, die ich nicht verschweigen kann. Ich habe so lange an dem Buch gelesen, dass ich stellenweise die Lust verlor. Dennoch wollte ich wissen, wie es endet und ich gestehe, ich bin auch sehr neugierig auf Band 2. Wieso? Prinzipiell ist die Weltanschauung dieses Buches gut gelungen und die grobe Grundidee gefällt mir gut. Hier und da gibt es Schwächen in der Umsetzung, die vielleicht schon beim zweiten Buch ausgemerzt wurden. Ich kann mir gut vorstellen, dass mir Band 2 gefallen könnte, denn da spricht mich der Inhalt des Buches noch einmal viel mehr an!


   

Cover/Buchgestaltung
Tja, ich bin eben doch ein Fan von Klappbroschur und nicht von Taschenbüchern!  Es liest sich bequem und keine unerwünschten Leserillen entstehen. 
  
Gut zu wissen
1. In der Liebe ist die Hölle los
2. Zum Teufel mit der Liebe (ET 24. November 2017)
  

Für Fans von
* "Marked. Eine Teuflische Liebe"
von Sue Tingey

* "Forever. Das ewige Mädchen" von Rebecca Hamilton
  


Fazit
Plätschernder übernatürlicher Jugendroman für nebenher. Grundidee ist super, Umsetzung so lala - insgesamt war es ein wenig durchwachsen, aber der Autor macht trotz allem Lust auf den zweiten Teil! 
  

Bewertung 3/5

1 Kommentar:

  1. Huhu!
    Auf diese Rezension habe ich ja schon gewartet :D
    Ich habs Dir ja schon mal geschrieben... diese "99% aller BlaBla..." das war vielleicht echt ein wenig zu viel des Guten. Aber die Idee mit der Firma fand ich soooo toll. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf Band 2

    Alles Liebe, Nelly

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