Donnerstag, 27. März 2014

[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal

Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egal

 

Autor: David Leviathan
Preis: 16,99 € (Hardcover)
eBook
: 14,99 €

Seitenzahl: 400
Verlag:  Fischer FJB
Weitere Infos: Hier
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Inhalt
Dies ist die Geschichter einer wirklich ungewöhnlichen Liebe, wie man sie zuvor noch nie erlebt hat. Jeden Morgen erwacht A im Körper eines anderen. A weiß nie, wer er ist - Mann, Frau - geschweige denn wo er als nächstes aufwacht. A weiß nur eins: hinterlasse keine Spuren, lebe unauffällig, integriere dich in den Alltag. Doch was ist, wenn man sich plötzlich und unsterblich verliebt? Hat die Liebe zu Rhiannon überhaupt eine Chance?

Wie hat's mir gefallen
Diese Geschichte ist wirklich anders. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schrecklich das Leben von A sein muss. Ohne Freunde, ohne Familie, ohne Liebe. Trotzdem lebt A immer weiter, bis A auf Rhiannon trifft und sich unsterblich verliebt.

Es war für mich wirklich schwierig einen Draht zu A aufzubauen. Auch wenn A kein Geschlecht hat, war A für mich von Anfang an männlich. Wieso? Das kann ich nicht beantworten, es ist eher so ein Gefühl. Dadurch wird das Buch wirklich zu etwas ganz neuartigem, nie zu vor dagewesenem und zu etwas ganz andersartigem. Ich denke, dass viele Leser damit sehr zufrieden sind, aber ich kann mir auch vorstellen, das dies viele Leser abschreckt. Ich selbst bin noch unschlüssig, da ich die Idee an sich sehr sehr gut finde, aber manchmal mit der Umsetzung doch so meine Probleme hätte. A sagt oft, er/sie wäre weder männlich noch weiblich, zeigt aber eindeutig viele männliche Attribute auf und wird somit vom Leser automatisch in die männliche Schiene abgeschoben.

Ein Kritikpunkt war für mich allerdings die vielen Szenen in den fremden Körpern. Es gab Tage, an denen sah A Rhiannon nicht und es geschah nichts, was für die Handlung wichtig gewesen wäre. Ich kann mich gar nicht mehr recht daran erinnern, was an diesen Tagen ablief. Selbstverständlich sind diese Tage auch wichtig, aber für mich waren diese Abschnitte einfach zu langgezogen, zu unwichtig, zu unbedeutend. In diesen Abschnitten schien A sich oft zu vergessen und immer weiter von sich selbst zu entfernen und ich gestehe: manchmal habe ich diese Abschnitte eher gescannt als gelesen.

Das Ende hat mich dann doch überrascht. Für mich ist es zu offen, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass jetzt ein großer Umbrauch kam, sondern erst noch kommen wird. Trotz des kleinen Hoffnungsschimmer war es mir dann doch zu wenig und ich hätte mir einen Epilog gewünscht, der abschließend dem Leser ein paar mehr Informationen über die Zukunft von A (und Rhiannon) gibt.

Cover
Das Cover macht ganz ganz ganz sehr neugierig, aber auch der Titel haut so richtig rein. Ich war so gespannt, worum es in dem Buch geht, dass ich nicht widerstehen konnte.

Gut zu wissen
Das Buch steht eigenständig für sich, obwohl ich mir bei dem Ende gut ein weiteres Buch vorstellen könnte.

Fazit
" Letztendlich sind wir dem Universum egal" ist derart anders, das man es kaum beschreiben kann, sondern erleben sollte. A hat ein tragisches Schicksal und gerade sein absolut ungewöhnliches Leben weckt das Interesse des Lesers. Trotz der neuen Idee war ich nicht absolut von der Umsetzung überzeugt und habe mich bei überflüssigen Passagen oft gelangweilt.

Bewertung 3,5/5
(Tendenz zur 4)

 

Kommentare:

  1. Schöne Rezi. Das Buch steht auch schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Ich freue mich schon drauf.
    LG Celine ★彡

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  2. Ich LIEBE dieses Buch. Mir hat die Umsetzung super gefallen. Aber Meinungen sind ja wohl bekanntlich unterschiedlich. :)

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    1. Ich hoffe einfach mal auf die Fortsetzung ;)

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