Mittwoch, 1. Mai 2013

[Rezension] Liebe geht durch alle Zeiten 3: Smaragdgrün


 

Titel: Liebe geht durch alle Zeiten 3: Smaragdgrün

Autor: Kerstin Gier
Preis: 18,95€ (Hardcover)
Seitenzahl: 496
Verlag: Arena
Mehr Infos: Hier










Inhalt
So schön es zwischen Gideon und Gwendolyn zwischenzeitlich schien, so schlimm beginnt "Smaragdgrün". Gwen ist am Boden zerstört, verletzt und weint sich bei ihrer besten Freundin aus. Gideons Liebesgeständnis schien nur eine einstudierte Nummer zu sein, im Auftrag des Grafen. Gwen weiß nicht wo ihr der Kopf steht, aber wichtigere Dinge stehen an: ein erneutes Treffen mit dem Grafen. Gott sei Dank behält ihre Freundin Lesley einen kühlen Kopf und auch ihr Großvater stellt in der Vergangenheit einen großartigen Verbündeten dar. Ob mit oder ohne Gideon: die Geheimnisse um Lucy und Paul, den Chronographen und um den Grafen müssen endlich gelüftet werden. Was wird wohl alles passieren?

Wie hat’s mir gefallen
Tatsächlich gefiel mir Band 3 am besten. Wieso? Endlich werden die Geheimnisse gelüftet, man erfährt mehr über die Loge, den Grafen, die Pläne und auch über Lucy und Paul, die vermeintlichen Cousins.

Natürlich spitzt sich auch die Liebesgeschichte zwischen Giden und Gwen zu und ich muss sagen: so viel Herklopfen hatte ich lange nicht. Habe ich anfang des Bandes ununterbrochen über Gideon geschimpft, war er mir später doch wieder sympathisch. Man könnte erst denken, dass das ständige hin und her zwischen ihm und Gwen allmählich fade und langweilig wird, aber nein: absolut nicht. Im Gegenteil: man ist ständig gespannt, ob es ein Happy Ending zwischen den beiden Zeitreisenden geben wird.
Durchweg sympathisch und überzeugend ist neben Tante Maddy auch Xemerius, der kleine Dämongeist von Gwen.

Wirklich lustig und unterhaltsam sind seine Gespräche mit Gwen, aber auch seine Kommentare zu allen möglichen Gesprächen. Er hätte auf keinen Fall fehlen dürfen und mauserte sich mit der Zeit zu einem meiner Lieblingscharaktere.

Absolut gelungen ist auch die Rahmenhandlung um Lucy und Paul, die in allen drei Büchern mittels Pro- und Epilog beschrieben wird. Erst dachte man: nice to know. Nach und nach wurde klar: da steckt mehr dahinter. Natürlich war dem Leser schon von Anfang an klar, dass Gwens Verwandtschaftsverhältnisse anders sind, als es von Gwens Mutter Grace dargestellt wird.
Die Autorin Kerstin Gier hat sehr geschickt Geheimnisse eingebaut und gegen Ende des Buches einen mächtign Showdown, mit Aha-Effekt und Geheimnisaufklärung geliefert. Kompliment für das Ende!

Auch hier ist das Cover unglaublich schön gestaltet. Der grüne Papierschutzumschlag ist wieder einmal verschnörkelt und romantisch.

Wichtig zu wissen
Epilog und Prolog sollten in dieser Triologie sehr genau gelesen werden, denn sie geben viel Aufschluss über Lucy und Paul.

Fazit
Bester Teil der Triologie, muss man lesen. Spannend, komisch und emotional geladen. Ein absolutes Must Have in jedem Mädelsbücherregal.

Bewertung: 5/5


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